allgemein

Das gesamte Untersuchungsspektrum des HNO-Bereiches ist mit heutigen Möglichkeiten kein "furchtbares Drama" mehr.
Vielmehr sind die Untersuchungen mit den heute üblichen Endoskopen so schnell und schonend, dass die meisten Menschen nach der Untersuchung sagen: Schon fertig?

Endoskope

Die Untersuchung der Ohren erfolgt mit Hilfe eines Ohrmikroskopes. Der Gehörgang und das Trommelfell sind damit stark vergrößert und es lassen sich auch kleine Veränderungen erkennen.
Meist sind auch Veränderungen hinter dem Trommelfell - also im Mittelohr - schon mit dieser Methode zu erkennen.

Sollen die hinteren Nasenabschnitte und insbesondere die Wege in die Nasennebenhöhlen kontrolliert werden, wird ein extrem dünnes Endoskop in die Nase geführt.

Die Untersuchung des Kehlkopfes und des Schlundes bis zur Speiseröhre erfolgen mit Hilfe eines Winkel-Endoskopes. Dieses Endoskop ist so dünn, dass das lästige Würgen meist nicht nötig ist. Ein ganz wichtiger Tipp für eine solche Untersuchung ist das gleichzeitige Atmen. Damit lässt sich das Würgen fast immer unterdrücken. - "was? schon fertig?"

Ultraschalluntersuchung

Die Untersuchung der Nasennebenhöhlen kann mit Hilfe des Ultraschallgerätes im sogenannten A-Mode-Verfahren erfolgen. Wie bei einem Echolot lassen sich Eiter und Flüssigkeiten insbesondere in den großen Kieferhöhlen nachweisen. Nur in seltenen Fällen oder bei besonderen Fragestellungen muss eine Röntgenkontrolle folgen. Dies wird der Arzt dann gesondert mit Ihnen absprechen.

Nasendurchgangsmessung

Bei einer zu engen Nase, kann durch eine Nasendurchgangsmessung (Rhinomanometrie) die Menge Luft bestimmt werden, die beim Ein- und Ausatmen durch die Nase strömt.
Sollten Sie zu den Schnarchern zählen, kann damit festgestellt werden, ob die Nase zu eng ist und als Ursache infrage kommt.